#17 Wenn es Dir manchmal noch immer schwerfällt, nüchtern zu sein – mit Elisabeth Schwachulla

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Heute spreche ich mit der Dichterin Elisabeth Schwachulla darüber, warum es ihr manchmal auch nach vielen abstinenten Jahren noch schwerfällt, nüchtern zu sein – und warum die Abstinenz dennoch nicht weniger ist als ihre “Superkraft”.

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Julia: “Ich möchte fühlen und damit umgehen können.”

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Freitag, November, Shutdown, 2020. Kannst Du ein bisschen Motivation vertragen? Immer gern. Hier kommen ein paar “Warums” Deiner Mitstreiter*innen. Ein paar neue Antworten auf die Frage:

Warum wolltest Du aufhören zu trinken?

Nathalie
Weil ich mich nicht mehr von Flasche zu Flasche hangeln wollte, um kurz Glück zu spüren, sondern wissen wollte, ob es da nicht noch einen anderen Ort in mir gibt, an dem ich Frieden finde. Weil ich es gehasst habe, morgens in den Spiegel zu sehen, nachdem ich schon wieder nicht wusste, wie ich abends genau ins Bett gekommen bin. Weil ich ein paar Mal so die Kontrolle verloren habe, dass ich nicht nur Dinge kaputtgemacht habe, sondern auch Beziehungen. Und Körperteile. Weil ich wieder ich sein wollte. Nicht mehr das taumelnde Wrack, das keine klaren Sätze mehr rausbringt und das Geschenk des Lebens verschwendet, als gäbe es das irgendwo im Sonderangebot.

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Vor einem Jahr: Scham. Heute: Buch.

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In der ersten Mail, die ich von meinem Teilnehmer Marco bekommen habe, fragte er mich, ob auf seinem Kontoauszug das Wort “Alkohol” stehen würde, wenn er mein Programm bucht. “Nein”, schrieb ich zurück und wusste nur zu gut, was er empfand: Scham.

Vor kurzem schrieb Marco mir wieder. Seit der Kontoauszugfrage ist ein gutes Jahr vergangen. Und Marcos Scham? Nicht mehr da. Stattdessen lese ich das hier:

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Immer diese Angst, entdeckt zu werden

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Ein bisschen Abstinenzpflege gefällig? Hier kommen ein paar neue “Warums” Deiner Mitstreiter*innen – heute alle aus den Reihen meiner Programmteilnehmer*innen:

Warum wolltest Du aufhören zu trinken?

Irene
Ich habe schon seit Jahren regelmäßig Wein getrunken. Ich hab dem ersten Glas entgegengefiebert und dann oft auch eines zu viel getrunken. Da fast alle in meinem Umfeld das so gehandhabt haben, hab ich meine Bedenken verdrängt und dachte, es kann ja nicht so schlimm sein… Dann habe ich gemerkt, dass ich ein unendliches Verlangen nach dem Wein habe. Irgendwann hatte ich das Gefühl, ich kann keine Pausen mehr machen. Das hat mir Angst gemacht, ich konnte es aber nicht ändern. Vor allem habe ich leider auch direkt nach jedem Glas Kopfschmerzen bekommen und damit war dann klar: es kann nur ungesund sein.

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