Rückblick: 3. OAMN Sommerkongress am 18. Juli 2026 in Köln

Hey Du wunderbarer Mensch,

am 18. Juli 2026 fand der 3. OAMN Sommerkongress in Köln statt.

Es war ein Tag zum Auftanken, Weiterbilden, Freunde finden und Wachsen. Am Vortag fanden Workshops in Kleingruppen statt.

Das waren die Highlights

Team OAMN beim vergangenen Sommerkongress

Einstimmung mit Liveklassencoach Valentin Alex und Jutta vom Team OAMN

Interview von Nathalie mit Podcasterin und Bestsellerautorin Franca Cerutti: Selbstwert und Reputation stärken

Live-Coaching-Sessions mit Sebastian Müller zu nüchternen Freundschaften und Verbündeten

Podiumsdiskussion mit Dr. Ulrich Kemper, Mia Gatow, Mika Döring und Nathalie

Vernetzung mit Menschen aus der eigenen Region

Kreativecke mit Armbändern und Mandalas

Livemusik von Bucci

Tattoo-Stand von Lisa Furmanek am 17. und 18. Juli 2026

OAMN Motivationsartikel wie Tassen, Taschen und Pullis

Tolles Essen sowie unbegrenzt Kaffee, Tee und alkoholfreie Getränke inklusive

Lässige Location in Köln-Mülheim

1000 Umarmungen von Nathalie und dem Team OAMN

WORKSHOPS am 17. Juli in derselben Location

Am Tag vor dem Kongress fanden Workshops in Kleingruppen mit maximal 15 Teilnehmenden in derselben Location statt.

Neben dem inhaltlichen Input gab es unbegrenzt alkoholfreie Getränke, Kaffee und Kuchen sowie Mandalas und Freundschafts- und Erinnerungsbändchen. Die Workshops boten Raum, um anzukommen und erste Kontakte zu knüpfen.

Diese Workshops fanden statt:

Portrait von Nathalie

Nathalie

13 bis 15 Uhr und 16 bis 18 Uhr

Wer bist Du ohne Alkohol - und wer darfst Du werden? Dein Selbstkonzept als Ansatzpunkt für positive Veränderung

Unser Selbstkonzept prägt, wie wir uns sehen, mit uns umgehen und was wir uns zutrauen. Oft wirkt es wie Schicksal, dabei ist Identität kein starres Konstrukt.

Im Workshop ging es darum, welche Deiner Facetten Druck erzeugen, welche sich bereits stimmig anfühlen und welche in Zukunft heller scheinen dürfen.

Dazu gehörten fachlicher Input, Austausch, Reflexion und Übungen für einen bewussteren Blick auf das eigene Selbstkonzept.

Portrait von Alex

Alex

13 bis 15 Uhr und 16 bis 18 Uhr

Nüchtern stark - wie wir schwierige Phasen bewältigen und daran wachsen können

Auch in der Nüchternheit gibt es persönliche Tiefpunkte. Entscheidend ist, wie wir mit ihnen umgehen und welche Kräfte wir nutzen.

Im Workshop ging es darum, wie Akzeptanz, Entschlossenheit und stabile Abstinenz durch harte Phasen tragen können.

Portrait von Mia

Mia

13 bis 15 Uhr und 16 bis 18 Uhr

Schreibworkshop: Sich selbst erzählen in der Abstinenz

Wenn Alkohol wegfällt, entsteht oft eine Identitätslücke. Autobiografisches Schreiben kann helfen, Vergangenes zu würdigen und ein neues nüchternes Ich zu entwerfen.

Mia Gatow teilte Impulse, mit denen die Teilnehmenden ihr neues Selbst erkunden konnten. Im Mittelpunkt standen Emotion, Begegnung und Experimentierfreude.

Vorkenntnisse waren nicht erforderlich.

Portrait von Mika

Mika

13 bis 15 Uhr

Nüchtern sein mit ADHS

ADHS und Suchtprobleme gehen häufig Hand in Hand. Viele erleben sich als zu viel, zu chaotisch oder nicht passend - andere als kreative Menschen mit tausend Ideen und gleichzeitigem Druck.

Im Workshop erforschten die Teilnehmenden biografische Schnittpunkte von Alkohol und ADHS, übten einen liebevollen Blick auf sich selbst und schauten auf vorhandene Ressourcen.

Eine offizielle Diagnose und Vorkenntnisse waren nicht erforderlich.

Portrait von Leonie

Leonie

16 bis 18 Uhr

Selbstfreundlichkeit - Dein innerer Anker

Selbstfreundlichkeit hilft, Teufelskreise aus Selbstabwertung zu durchbrechen und stärkt emotionale Regulation, Selbstwirksamkeit und Abstinenz.

Mit praktischen Übungen und konkreten Werkzeugen ging es darum, sich gerade in schwierigen Zeiten wohlwollend zu begegnen und Selbstvorwürfe durch konstruktive Selbstfürsorge zu ersetzen.

Portrait von Sebastian

Sebastian

13 bis 15 Uhr

Wissen ist Macht - die Mechanismen der Abhängigkeit verstehen

Was macht Alkohol im Gehirn, wie entsteht Abhängigkeit und warum treten Cravings auf, obwohl der Wunsch nach Abstinenz klar ist?

Die Teilnehmenden lernten das neurobiologische Mobile kennen und bekamen zentrale Modelle der Suchtpsychologie verständlich erklärt.

Portrait von Sebastian

Sebastian

16 bis 18 Uhr

Wenn die Sucht das Gewand wechselt - Suchtverlagerung im Alltag verstehen

Wenn Alkohol wegfällt, kann innerer Druck neue Wege suchen - etwa über Essen, Arbeit, Dating-Apps, Social Media, Sport oder Shopping.

Gemeinsam schauten die Teilnehmenden darauf, woran sich neue Abhängigkeiten erkennen lassen, welche Rolle Stress und Bedürfnisse spielen und wie sich ein lebendiges Leben ohne neues Zuviel aufbauen lässt.

Portrait von Jenny

Jenny

13 bis 15 Uhr

Cravings meistern - souverän bleiben, wenn das Verlangen kommt

Cravings sind normal und Teil des Genesungsprozesses. Sie bedeuten nicht, dass Du schwach bist oder etwas falsch machst.

Im Workshop ging es um Auslöser, innere Prozesse und konkrete Strategien für akute Momente und Vorbeugung im Alltag - inklusive praktischer Übungen und Austausch in Kleingruppen.

Portrait von Valentin

Valentin

13 bis 15 Uhr und 16 bis 18 Uhr

Social-Flow ohne Alkohol - Zustände statt Substanzen

Viele vermissen am Alkohol nicht den Geschmack, sondern Zustände wie Leichtigkeit, Mut und Zugehörigkeit. Diese Zustände sind trainierbar.

Der Workshop zeigte, wie Nervensystem, Atmung, Musik, Bewegung, Blickkontakt und Mini-Rituale dabei helfen können, sich unter Menschen sicher zu öffnen und gleichzeitig bei sich zu bleiben.

Programm vom 18. Juli 2026

Das war das Tagesprogramm für den Kongresstag.

Tagesprogramm für den OAMN Sommerkongress 2026

Eindrücke vom letzten Jahr: So war der 2. OAMN Sommerkongress 2025 in München

Hier im Video könnt ihr euch einen Eindruck von der Stimmung machen.

Hier kommen ein paar Eindrücke und Rückmeldungen vom letzten Jahr.

Workshop-Eindrücke vom SommerkongressBühnenmoment beim SommerkongressSommerkongress Impression 1Sommerkongress Impression 2

Daniela

Ich war zum ersten Mal dabei und bin allein nach München gefahren. Kurz vorher war ich sehr aufgeregt und unsicher, ob ich mich nicht sehr allein fühlen würde. Aber das Gegenteil war der Fall. Mit allen Menschen dort bin ich so leicht und selbstverständlich in Kontakt gekommen und es haben sich Gespräche entwickelt. Das war für mich sehr besonders und ich habe mich wirklich wohl gefühlt. Danke dafür an alle!

Ich fühlte mich zu Hause. Ich fühlte mich gesehen. Ich danke euch für eure Arbeit.

Johanna

Ich habe mich auf einer warmen Wolke in Sicherheit gefühlt. Gut aufgehoben, mit tollen Menschen umgeben. Mit vielen schönen Geschichten und ganz viel Kraft. Zusammen haben wir viel erreicht, so wie jede einzelne von uns. Ich nehme viel Empowerment mit aus dem Kongress.

Susanne

Ihr seid großartig und ich möchte mich von Herzen bei euch bedanken! Es war wirklich wundervoll und ich bekomme jetzt noch Gänsehaut, wenn ich daran denke. Ich bin total berührt und voller positiver Eindrücke wieder nach Hause gefahren.

Ihr macht das mit so einer Hingabe und Aufmerksamkeit. Von der Registrierung, über das Essen, den Verkaufsstand bis hin zum Programm. Aber auch die Informationen via E-Mail und Vorbereitungen – einfach wunderbar.

DANKE dem ganzen Team!

Tobias

Dieses Wochenende in München hat mir mal wieder gezeigt, dass Zugehörigkeit nicht abhängig ist von Leistung, Aussehen oder sonst was. Zugehörigkeit wurde in München gelebt. Einfach klasse. Ein tolles Gefühl, das viele Teilnehmer noch lange tragen wird. Danke an das gesamte OAMN-Team.

Lis🐘

Der Workshop mit Mia und Mika, die Gesprächsrunde über die Stigmatisierung und auch der große Workshop von Sebastian mit allen Teilnehmern: mega.

Aber auch die lockere Begrüßung, bei der fast jeder die erste Scheu abgelegt hat, war super.

Damaris

Die Workshops am Freitag waren schon super, da kam ich schon etwas an und mit den anderen auch in Kontakt.

Am Samstag war der Workshop mit Sebastian auch toll. Das Thema Bindung hat mich angesprochen. Ich habe mich getraut, etwas zu sagen, und es hat sich richtig gut angefühlt!

Es waren aber alle Themen gut und das Warm-up fand ich auch mega.

Als es darum ging, jemand Fremdes mit geschlossenen Augen herumzuführen, kamen mir die Tränen. Ein unbeschreibliches Gefühl! 🥺

Mit freundlicher Unterstützung

  • Ordination DDr. Michael Marko, Facharzt für Kieferorthopädie, Linz
  • Dr. med. Alexander Bodtländer, Facharzt für Innere Medizin & Infektiologie, Frankfurt am Main