Fühl es

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Auf Insta lese ich immer wieder mal Sprüche, die für mich im ersten Moment toll klingen und mich im nächsten verwirren. Weil ich nicht verstehe, was genau damit eigentlich gemeint ist. Letztens wieder so einer:
 

You’ve got to feel it to heal it.
(Du musst es fühlen, um es zu heilen.)


Klar, betäuben ist Mist. Betäubt können wir weder ver- noch aufarbeiten. Aber wie genau heilen wir denn bitte, wenn wir all die schmerzhaften Gefühle zulassen? Wieso ist es manchmal besser, sie zu spüren, anstatt sich abzulenken und zu verdrängen?

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#16 Warum Du auch mit zwei Bier am Abend ein Alkoholproblem haben kannst – mit Claudia Micko

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Heute spreche ich mit Claudia Micko darüber, warum ein Alkoholproblem nicht zwangsläufig mit Blackouts oder Abstürzen einhergeht. Warum Du auch mit zwei Bier am Abend schon in der Sucht festhängen kannst.

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Nüchtern bleiben im Shutdown

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Am Montag kommt er nun wieder, der Shutdown. Für viele eine Bewährungsprobe, ein Stresstest für die Abstinenz. Sollte das bei Dir der Fall sein, ich habe heute Morgen mal in meiner OAmN-Gemeinschaft nachgefragt: Wie geht es Euch mit den Maßnahmen? Wie sorgt Ihr dafür, dennoch nüchtern zu bleiben? Oder seid Ihr doppelt dankbar, nicht trinken zu müssen? Hier kommt eine Auswahl an Antworten, z.T. gekürzt. Auf dass sie Dich stärken, inspirieren, trösten und motivieren:
 

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Mit jedem Glas steigt das Krebsrisiko

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Hätte mir zu Alkoholzeiten jemand erzählt, wie schädlich Alkohol für meinen Körper ist, hätte ich wahrscheinlich kurz gestaunt – und weitergetrunken. Abhängige Menschen sind ja in jeglicher Hinsicht Meister*innen im Verdrängen. Um gegen eine Sucht anzukommen, braucht es meiner Meinung nach Geschichten und die Aussicht auf ein besseres Leben. Zumindest bei mir hat das zu mehr geführt als Statistiken.

Jetzt bekam ich allerdings eine Mail von einer Programmteilnehmerin, die mir völlig aufgelöst schrieb, ob ich gewusst hätte, dass Alkohol zu Brustkrebs führt! Ja, schrieb ich zurück. Und dass ich in meinem “Abstinenz stabilisieren”-Programm anhand der aktuellen Datenlage darüber aufkläre, wie stark Alkohol uns sowohl auf gesellschaftlicher als auch auf individueller Ebene schadet. Was sie dann antwortete, hat mich dazu bewegt, diesen Newsletter zu schreiben: “Hätte ich gewusst, dass Alkohol zu Brustkrebs führt, hätte ich vielleicht schon früher den Entschluss fassen können, aufzuhören.”

Grund genug, es heute zu thematisieren.

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