Wie Du trotz Corona-Frust nüchtern bleibst

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Mir ging es letztens schlecht. Mein Baby riss mich alle eineinhalb Stunden aus dem Tiefschlaf, weil es Hunger hatte. Ich ließ beim Stillen den Newsjunkie raus und verlor mich in den Nachrichten. In dieser Nacht las ich von Verbrechern, die Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel aus einer Berliner Kinderintensivstation stehlen. Von Oligarchen, die ihren Landsleuten die Beatmungsgeräte wegkaufen – nur für den Fall der Fälle. Von Slums, Townships und Favelas, deren Bewohner nun die Wahl haben zwischen Hungertod und Virus.

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So kannst Du aus jeder Abstinenzgeschichte etwas lernen

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vor ein paar Tagen habe ich auf Instagram Sylvias Geschichte veröffentlicht. Wer meine Arbeit auf Insta nicht kennt: Ich dokumentiere dort neben meiner eigenen Story die von Schicksalsgefährt*innen. Das hat mehrere Gründe. Zum einen möchte ich zeigen, dass sich hinter Alkoholabhängigkeit ganz andere Gesichter verbergen als die, die wir dahinter vermuten. Vor allem aber möchte ich mit diesen Posts dazu ermutigen, ein Leben ohne Alkohol zu führen.

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Die beste Geisteshaltung, um Ostern im Lockdown nüchtern zu überstehen

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Normalerweise hätten meine Eltern zu Ostern ihren Enkelsohn kennengelernt. Wir wären zu meinen Schwiegereltern gefahren, hätten einander umarmt, gemeinsam gelacht und die Frühlingssonne genossen. Ich hätte meinen Kleinen mit einem riesengroßen Stück selbstgebackenem Kuchen vor mir gestillt, während meine Tochter mit ihren Cousinchen durch den Garten getigert wäre, um Schokoladeneier zu suchen. Ostern im Lockdown fühlt sich total verkehrt an. Oder anders gesagt: Es schmerzt.

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Ich liebe es, nüchtern zu sein

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Der großartige Kurt Kister, momentan noch Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, schrieb gestern in seinem Newsletter einen Satz, der mich nicht mehr loslässt:  

“Ich lese gerne Geschichtsbücher, möchte aber mit meinen Erlebnissen darin eigentlich nicht vorkommen.”

Nun aber kommen wir darin vor. Ich kenne niemanden, der das möchte. Dafür kenne ich viele, deren Sucht sich vor diesem historischen Hintergrund heranwanzt. Sie kriecht durch ihre Hintertürchen und liefert jedem und jeder genau das Argument, das gerade am logischsten erscheint.

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#09 Warum Du Deine Abstinenz behandeln solltest wie Dein Baby

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In dieser Folge stelle ich Dir eine Technik vor, mit der Du Dir den Start in Deine Abstinenz ebenso erleichtern kannst wie ihre schwierigen Phasen.

Meinen Onlinekurs “Die ersten 30 Tage ohne Alkohol mit Nathalie” findest Du hier.

Mein Folgeprogramm “Abstinenz stabilisieren mit Nathalie” findest Du hier.

Danke an meinen Vater für die Musik, an Katja Reister für den konzeptionellen Input, an Viktoriya Zayika fürs Foto und an Sebastian Sonnewend fürs Cover-Design.