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22.01.2024

Alkohol macht Dich nicht glücklich

Heute möchte ich kurz und knackig mit ein paar Irrtümern zum Thema Alkohol aufräumen. Vielleicht sind welche dabei, mit denen Du Dein Trinken schon mal vor Dir selbst gerechtfertigt hast. Oder solche, die Du von anderen gehört hast. Zum Beispiel:


  • „Alkohol sorgt dafür, dass ich gutgelaunt und glücklich bin.“
    Nein, Alkohol macht Dich nicht glücklich. Er hat Dir einfach nur die Fähigkeit geraubt, ohne ihn glücklich zu sein. Er lindert schlichtweg Deine Entzugserscheinungen. Was sich kurz anfühlt wie Glück ist de facto nichts anderes als Ausdruck Deines Alkoholproblems.
  • “Mit Alkohol bin ich viel kreativer.”
    Nein, Alkohol macht Dich weder kreativer noch klarer. Er betäubt Dich, er benebelt Deinen Geist und Deine Sinne, er raubt Dir Deine Zurechnungsfähigkeit. Was Du betrunken für eine wahnsinnig gute Idee hältst, stellt sich am nächsten Tag mit hoher Wahrscheinlichkeit als Mist heraus.
  • “Alkohol entspannt mich nach einem stressigen Tag.”
    Nein, Alkohol hilft Dir nicht dabei, Stress zu bewältigen. Er sorgt dafür, dass Du morgens schon gestresst aufwachst. Er ist ein entscheidender Grund dafür, dass Dir Dein Leben und Deine Verpflichtungen überhaupt so schwer fallen.
  • “Aber ein bißchen Rotwein ist doch gesund.”
    Nein, Alkohol ist in keiner Dosis gesund. Weder fürs Herz noch für sonst irgendetwas. Er greift Dein zentrales Nervensystem an, schwächt Dein Immunsystem und fördert Krebs, Diabetes, Depression, Angstzustände und rund 200 weitere Krankheiten. Es gibt weder förderlichen noch risikoarmen Alkoholkonsum. Wenn Du Dich über den aktuellen Stand der Forschung informieren möchtest, empfehle ich Dir meinen Blogpost zu diesem Thema.
  • “Alkohol hilft mir, weil ich schüchtern und introvertiert bin.”
    Nein, Alkohol scheint Dir nur zu helfen. Kurzfristig fühlt es sich so an. Aber mittel- und langfristig ist er der Grund für Deine Einsamkeit, für Deine Streitsucht, für Deinen Groll. Er sorgt nicht für tiefe Verbindungen und auch nicht für hochphilosophische Gespräche. Er ist es, der dieses Gefühl in Dir auslöst, von keinem so richtig verstanden zu werden und nicht dazuzugehören. Er ist es, der Dein eigentliches Wesen so verzerrt, dass Du gar nicht mehr weißt, wer Du eigentlich ist. Er ist es, der die Leere schafft, die Du mit ihm zu betäuben versuchst.

Wenn Du aufhören möchtest und einfach nicht weißt, wie Dir das gelingen kann, empfehle ich Dir dieses Video, das ich vor kurzem auf YouTube veröffentlicht habe. Darin liefere ich Dir verschiedene Möglichkeiten umzudenken und ein Leben ohne Alkohol als das zu betrachten, was es ist: ein Gewinn.


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