Immer diese Angst, entdeckt zu werden

Ein bisschen Abstinenzpflege gefällig? Hier kommen ein paar neue “Warums” Deiner Mitstreiter*innen – heute alle aus den Reihen meiner Programmteilnehmer*innen:

Warum wolltest Du aufhören zu trinken?

Irene
Ich habe schon seit Jahren regelmäßig Wein getrunken. Ich hab dem ersten Glas entgegengefiebert und dann oft auch eines zu viel getrunken. Da fast alle in meinem Umfeld das so gehandhabt haben, hab ich meine Bedenken verdrängt und dachte, es kann ja nicht so schlimm sein… Dann habe ich gemerkt, dass ich ein unendliches Verlangen nach dem Wein habe. Irgendwann hatte ich das Gefühl, ich kann keine Pausen mehr machen. Das hat mir Angst gemacht, ich konnte es aber nicht ändern. Vor allem habe ich leider auch direkt nach jedem Glas Kopfschmerzen bekommen und damit war dann klar: es kann nur ungesund sein.

Markus
…weil ich ein selbstbestimmtes authentisches Leben führen will. Weil der Alkohol nicht die Gedanken bestimmen soll, wann und wie komme ich am besten an das nächste Glas, den nächsten Schluck, den nächsten Rausch.
Ich möchte frei sein von Denkstrukturen, die durch den Alkohol aufgelöst oder gebahnt werden. Von Verhaltensmustern, die durch den Alkohol bestimmt sind und die nicht ich sind. Ich will frei sein. Unabhängig und nicht abhängig.

Kathrin
Ich wollte aufhören zu trinken, weil ich in den letzten Monaten sehr unter einem unablässig fahrenden Gedankenkarussell gelitten habe, außerdem unter Dauerstress, Stimmungsschwankungen, depressiver Verstimmung, und einem Gefühl von Verlorensein. Geist und Körper waren irgendwie nicht mehr da. Mal ganz zu schweigen von Übergewicht, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen und dem Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Ich habe das zunächst auf möglicherweise beginnende Wechseljahre geschoben und auf die Beziehungsprobleme mit meinem Mann. Es war alles nur noch diffus, nicht greifbar und verloren.
Ich weiß gar nicht mehr genau, an welchem Punkt ich es verstanden habe, dass es am Alkohol liegen „könnte“. Ich weiß nur noch, dass ich quasi seit den letzten 3-4 Jahren kaum Tage hatte, an denen ich nicht getrunken habe. Die letzten zwei Wochen vor dem Programm hatte ich Urlaub und am letzten Tag des Urlaubs wusste ich, dass das Trinken aufhören muss, und ich bin so froh darüber! Dann bin ich wieder über Deinen Podcast gestolpert, habe mir morgens in der Bahn eine Folge angehört und mich mittags angemeldet. Ab da wusste ich: Das ist genau das Richtige.

Alena
Ich wollte vermeiden, dass die Bilanz meines Lebens lautet:
Summa summarum hat der Alkohol MEIN Leben gelebt.

Geli
Ich hatte es so leid, die Lügen, die Heimlichtuereien, das ewige „was wohl die Leute von mir denken“….. die Scham, schlaflose Nächte, in denen ich mich selbst zerfleischt habe, weil ich mich so gehasst habe, keine Freude mehr am Leben und immer diese Angst entdeckt zu werden!
Dieses Gefühl, dass ich meinen Jungs kein Vorbild bin, zu wissen, dass sie ganz genau merken, was mit mir los ist, das hat mir das Herz zerrissen, ich habe mich so verabscheut dafür, obwohl sie nie was gesagt haben, aber ich bin mir sicher, dass sie alles mitbekommen haben.
Und mein Mann, der mich trotz allem immer noch auf Händen getragen hat, mir jeden Wunsch erfüllt hat, immer in der Hoffnung mich damit glücklich zu machen und vom Alkohol weg zu bringen…. Er hat es nicht verdient, ein Leben zu führen mit all den Sorgen und Ängsten, für die er nicht verantwortlich ist. Dazu dann noch Todesangst, dass der Körper irgendwann nicht mehr mitmacht und die kaputte Seele….. Das sind genügend Argumente, sich auf den Weg in die Abstinenz zu begeben, und es war die einzig richtige Entscheidung!
Das Leben ist schön 
🥰


Hast Du auch genug? Willst Du auch wieder anfangen, richtig zu leben? Dann schau Dir gern mal mein 30-Tage-Programm an. Solltest Du bereits nüchtern sein: herzlichen Glückwunsch und weiter so. Es lohnt sich mehr als alles andere.