Aufgrund verschiedener Studien wissen wir bereits: Die innere Überzeugung, dass im Allgemeinen eher gute als schlechte Dinge passieren werden, hat viele tolle Auswirkungen. Optimismus fördert unsere Gesundheit, unseren beruflichen Erfolg und die Qualität unserer Beziehungen. Stress lindert er.
Eine aktuelle Studie hat nun unter anderem untersucht, ob Optimismus auch bei Cravings hilft, also bei Situationen, in denen Menschen ein starkes Verlangen haben, Drogen wie Alkohol zu konsumieren. Über 4.000 Menschen, die wegen ihrer Abhängigkeit in Behandlung waren, haben daran teilgenommen. Und siehe da: Die optimistischen unter ihnen erlebten Cravings weniger intensiv als Menschen, die zu Beginn der Behandlung weniger optimistisch waren.
Besonders spannend daran ist: Menschen können sich diesen Optimismus antrainieren. Die Studie zeigte auch, dass Personen, die im Laufe ihrer Behandlung optimistischer wurden, gleichzeitig spürbar weniger intensive Cravings hatten. Zuversicht und Optimismus zu fördern, ergibt also auch im Kontext von Suchterkrankungen Sinn.
Kurz gesagt: Optimismus ist gesund, hilft gegen Cravings und wir können lernen, optimistischer zu werden, wenn wir’s noch nicht sind.
Falls Dich die Studie interessiert, Du findest sie hier.
Und wenn Du Lust hast, Dir einen Tag zwischen nüchternen und optimistischen Menschen zu gönnen: Es gibt noch ein paar Tickets für unseren diesjährigen Sommerkongress, den mein Team und ich am 18. Juli in Köln veranstalten. Alle Infos dazu und den Link zum Ticketshop findest Du hier.
